Unsere Seminarhighlights


Kolloquium für Signal- und Zugsicherungstechnik

22. und 23. Juni 2022, Dortmund

In den nächsten 8 Jahren ändert sich die ÖPNV Branche umfänglich. Bis zu 50% der Mitarbeiter gehen in den wohlverdienten Ruhestand und gleichzeitig muss die Verkehrswende mit einem Mobilitätsangebotswachstum von bis zu 100% realisiert werden um die Klimaschutzziele zu erreichen. Dabei wird die Mobilität sich multimodal verändern. Immer mehr Modale werden mit dem klassischen ÖPNV, welches das Rückgrat der Mobilität ist, eingebunden.

Das Zusammenspiel der unterschiedlichen Verkehrssysteme ist dabei ein wichtiger Aspekt. Um die Akzeptanz bei den Nutzern zu gewährleisten, müssen die Reise- und Verkehrsketten eng miteinander verzahnt sein und reibungslos funktionieren. Jede Störung oder Bruch der Reiseketten beeinträchtigt das Vertrauen des Nutzers in das multimodale Mobilitätsangebot. Folglich ist eine hohe Verfügbarkeit der Verkehrssysteme, insbesondere des ÖV, der das Rückgrat der multimodalen Mobilität ist, ein wesentlicher Aspekt.

Automatisierung ist somit ein wesentliches Mittel um die zukünftigen Herausforderungen zu meistern. Die Verkehrsunternehmen können dabei auf moderne Technologien der Industrie 4.0 sowie Digitalisierungslösungen aus der „Internet of Things (IoT)“ Welt zurückgreifen. Die Potentiale liegen dabei insbesondere auf einer kontinuierlichen evolutionären Weiterentwicklung und Optimierung der betrieblichen Prozesse. Damit verbunden sind auch die Modernisierung und die Erhöhung der Attraktivität von Arbeitsplätzen. Dieses ist wichtig, um zukünftig Mitarbeiter für den ÖV zu gewinnen und an ihn zu binden. Hierzu sind neue Berufsbilder zu entwickeln und das Know-How der Branche im Vorfeld zu sichern und bereitzustellen.

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DC-Ladeinfrastruktur für Elektrobusse
28. und 29. Juni 2022, Köln

Die aus energiepolitischen Gründen (Stichwort: Energiewende) gewünschte Umstellung im Busverkehrsbereich von Dieselbussen auf Elektrobusse, deren elektrische Energiequelle überwiegend Batterien sind, erfordert den Aufbau einer leistungsfähigen Ladeinfrastruktur, um einen zuverlässigen Betriebsablauf zu gewährleisten.

Diese Ladeinfrastruktur umfasst neben den Ladegeräten auch die vorgelagerten elektrischen Energieanlagen wie Transformatorstationen und Mittelspannungsschaltanlagen. Des Weiteren müssen auch ein effektives Lademanagement und die energiesteuerrechtlichen Aspekte bei der Planung der Ladeinfrastruktur berücksichtigt werden.

Der VDV-Ausschuss für elektrische Energieanlagen (AEE) hat die aktuelle Lage der Verkehrsunternehmen, die einen Betrieb mit Elektrobussen planen bzw. vorbereiten, analysiert und hierbei festgestellt, dass insbesondere die Verkehrsunternehmen, die bisher nur Dieselbusse als ÖPNV-Verkehrsmittel einsetzen, sich bis jetzt nicht umfänglich mit leistungsfähigen elektrischen Energieanlagen und Ladeinfrastrukturen haben befassen müssen. Daher richtet sich dieses Seminar vorrangig an die, für die Ladeinfrastruktur zuständigen Fachleute dieser Verkehrsunternehmen sowie an Mitarbeitende in Ingenieurbüros, die Ladeinfrastruktureinrichtungen planen, und von Firmen, die Komponenten für solche Einrichtungen liefern bzw. herstellen.

Basis für dieses Seminar ist die umfassend überarbeitete VDV-Schrift 260, die im Herbst 2021 veröffentlicht wurde und auf dem Seminar ausführlich vorgestellt wird.

Abgerundet wird das Seminar durch eine Exkursion. 


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10. VDV AEE - Fachtagung 2022
05. und 06. Juli 2022, Berlin


Der Ausschuss für elektrische Energieanlagen (AEE) des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) wird am 05. und 06. Juli 2022 zum zehnten Mal seine Fachtagung als Podium des Erfahrungsaustausches der Elektrotechnik für Unternehmen des ÖPNV mit Bahnen und Bussen veranstalten.
Auf mehrfache Anregungen aus den VDV-Mitgliedsunternehmen hat sich der AEE entschlossen, diese Veranstaltung zukünftig an wechselnden Standorten in Deutschland durchzuführen. Für die AEE-Fachtagung 2022 wurde Berlin als Veranstaltungsort ausgewählt.

Die Fachtagung „Elektrische Energieanlagen von Gleichstrom-Nahverkehrsbahnen“ wird von dem VDV-Ausschuss für Elektrische Energieanlagen (AEE) betreut. In den Vorträgen werden vorrangig Themen aus den Bereichen Bau, Betrieb und Instandhaltung der Bahnstromversorgungs-, Licht- und Kraftanlagen von Straßen-, Stadt- und U-Bahnen sowie Obus-Systemen behandelt, die für Mitarbeiter*innen von Verkehrsunternehmen, Industrie, Ingenieurbüros und (Aufsichts-)Behörden aktuell von großem Interesse sind. Die Veranstaltung wird Hybrid stattfinden, dass heißt Sie können Digital oder in Präsenz teilnehmen.

Die Aussteller können sich für weitere Informationen gerne bei unserem Seminar- und Tagungsteam melden.


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Schienenfahrzeugtagung 2022
13. - 14. September 2022, Leipzig

Die vom VDV-Schienenfahrzeugausschuss (SFA) und VDE-ETG gemeinsam veranstaltete Fachtagung „Fahrzeuge von Straßen-, Stadt- und U-Bahnen“ informiert über aktuelle technische Entwicklungen sowie Normungsaktivitäten hinsichtlich Fahrzeuge städtischer Schienenbahnen.

Folgenden Themenblöcke umfasst die Fachtagung:

Im ersten Themenblock werden Konzepte für innovative und nachhaltige Fahrzeuge vorgestellt. Da ist zum einen das neue Plattform-Fahrzeuge für den Einsatz sowohl auf BOStrab- als EBO-Strecken zu nennen, welches die unterschiedlichen Parameter der verschiedenen Einsatzgebiete miteinander verbindet. Zum anderen wird auf aktuelle Entwicklungen zur CO2-Reduzierung und der Reduktion des gesamtökologischen Fußabdrucks geschaut. Damit ein Fahrzeug in die Infrastruktur der Betriebsanalgen passt, wird dieser Block mit einer Betrachtung zur Berechnung des Lichtraumprofils abgerundet.

Der zweite Themenblock befasst sich mit zwei wichtigen Subsystemen: Heizen, Lüften, Klimatisieren und Bremsen. Beide Systeme sind komplex, zum Teil sicherheitsrelevant und müssen für eine optimale Leistung ständig überwacht werden. Neben Fragen des Energiemanagements spielen Kühlmittel und Technologien zunehmend eine Rolle für den „ökologischen Fußabdruck“. Auch bei einem altbekannten Thema wie Bremse gilt es, über Neuerungen aus der Normung zu berichten.


Im dritten Block stehen elektro- und informationstechnische Themen an. Die Speisung über eine Fahrleitung ist immer noch Stand der Technik; durch Spannungserhöhung soll die Leistungsfähigkeit gesteigert und der Energieverbrauch gesenkt werden. Wo dies nicht geht, werden Energiespeicher benötigt. Argumente Pro und Contra dazu werden vorgestellt. Seit Jahren nimmt die Zahl der informationstechnischen Systeme zu, die neben Komfortfunktionen auch den sicheren Betrieb garantieren müssen. Wie dazu adäquate Prozesse für den gesamten Lebenszyklus implementiert werden,, wird ebenfalls vorgestellt.


Der vierte Themenblock fokussiert auf die Regelwerke, die den Betrieb und die Instandhaltung von Fahrzeugen betrifft. In den letzten Jahren hat sich durch die Fremdvergabe von Instandhaltungsleistungen ausgehend vom Güterverkehr und SPNV eine Systematik entwickelt, die die Verantwortlichkeiten bei Wartung und Instandhaltung eindeutig aber abweichend von der BOStrab definiert und bei Betreibern mit Mischbetrieb EBO-BOStrab durchaus bereits etabliert ist. Dabei sollen die Grundzüge und die nötige Anpassungen für die Instandhaltung von städtischen Bahnen dargestellt werden.


Zum Abschluss der Veranstaltung wird in einer Podiumsdiskussion das Thema der Stunde aufgegriffen - Die Verkehrswende. Ein Schlagwort, welches in der Umsetzung eine hohe Komplexität besitzt. Zwei Impulsvorträge führen in das Thema ein, die anschließende Podiumsdiskussion zeigt die Lösungsansätze auf.

Nach Ende der Saalveranstaltung bieten die Leipziger Verkehrsbetriebe einen Einblick in die allfälligen Aufgaben eines Straßenbahnbetriebs.

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ÖPNV für Quereinsteiger*innen

20. - 22. September 2022, Hamburg

In Zeiten von Umweltschutz, Klimawandel und Globalisierung stehen viele Nahverkehrsunternehmen vor neuen und zusätzlichen Herausforderungen. Die Anforderungen der Gesellschaft an die Mobilität im Nahverkehr und die individuellen Mobilitätsbedürfnisse wandeln sich zurzeit sehr. Auch durch die Wettbewerbssituation sind neue Ziele auf die Verkehrsunternehmen zugekommen.

Veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen, neue Technologien, wie die E-Mobilität und schadstoffarme Fahrzeuge erfordern zusätzliche An- forderungen an die Betriebe und höhere Qualifikation der Mitarbeiter*innen. Hohe Fahrgastzuwächse in städtischen Regionen, die Grundversorgung im ländlichen Raum und neue flexible Bedienungsformen sowie multimodale Verkehrskonzepte bieten neue Chancen und Risiken. Aktuell stellt die Corona-Pandemie alle Verkehrsunternehmen vor besondere, bisher nicht erlebte, aber zu lösende Aufgaben.

In einem dreitägigen Workshop soll den Teilnehmern*innen der ÖPNV in seiner Komplexität mit seinen Grundlagen, technischen Eigenarten und Entwicklungen sowie den gesetzlichen Rahmenbedingungen erläutert und diskutiert werden. Den Teilnehmenden werden Einblicke in das Verkehrsingenieurwesen, die Betriebsabläufe und die technischen Funktionalitäten vermittelt mit dem Ziel „die Sprache des Anderen“ zu verstehen. Die Verständigung zwischen den zentralen Diensten, der Verwaltung und den Betriebsmitarbeitern*innen und Ingenieuren*innen soll verbessert werden. Denn nur der, der um die Sache weiß, den Anderen auch versteht, arbeitet optimal und zielorientiert erfolgreich zusammen.

Inhalte:
• Die Bedeutung des ÖPNV für den Verkehrsmarkt
• Rechtliche Rahmenbedingungen aus dem PBefG
ÖPNV als Systemprodukt
• Planung, Bau und Instandhaltung von Betriebsanlagen
• Betriebslenkung und – steuerung
• Moderne Fahrzeug- und Antriebstechnik
• Kunden*innendienstqualität im ÖPNV


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Vergabe-Workshop 2022

10. und 11. Oktober 2022, Digital


- Vergabeverfahren nach SektVO
- Vergabeverfahren nach VOB/A
- Fristen, Eignungskriterien, Zuschlagskriterien
- Umgang mit Vergaberügen u.v.m.

Ihre Vorteile:

Die Teilnehmer*nnen bekommen einen Überblick über das aktuelle Vergaberecht, insbesondere SektVO und können sich nach dem Seminar mit der Durchführung von öffentlichen Vergaben auseinandersetzen:
- Die Vorbereitung der Vergabe
- Wahl des richtigen Vergabeverfahrens
- Bekanntmachungen und Fristen
- Tücken bei der Zusammenstellung der Vergabeunterlagen
- Prüfung und Wertung der Angebote
- Dokumentationspflichten
- Informationspflichten
- Aufhebung und Einstellung des Vergabeverfahrens


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VDV-Marketingkongress
21. und 22. November 2022, Berlin

Neben der Frage einer zusätzlichen Finanzierung des öffentlichen Personenverkehrs durch die öffentliche Hand will der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) verstärkt die Möglichkeiten und Chancen betrachten, wie die Verkehrsunternehmen im Personenverkehr mehr Einnahmen aus den B2B-Beziehungen erwirtschaften können.

Wie kann der öffentliche Personenverkehr in Zeiten der Transformationen mehr Kundinnen und Kunden gewinnen? Trend- und Zukunftsforscher Tristan Horx (Zukunftsinstitut) verrät uns wie die Kunden (in) der Zukunft sind.

Mehr Leistung, mehr Kunden – damit die Unternehmen im öffentlichen Personenverkehr mehr Menschen bewegen und damit einen wesentlichen und eigenen Beitrag für die Verkehrswende leisten können, sind innovative Produktlösungen, effizientes Pricing und neue Angebote durch Kooperationen mit Großunternehmen entscheidend. Auf dem Kongress sollen neben klassischen Marketing- und Vertriebsthemen auch Aspekte wie die Auswirkungen des Betriebs und der Produktion auf die Zahlungsbereitschaft der Kunden haben diskutiert werden.

Mit der dreimonatigen 9-Euro-Ticket-Aktion ist die politische und gesellschaftliche Relevanz des ÖPNV bundesweit enorm gestiegen. Bringt das 9-Euro-Ticket Menschen langfristig zum Umsteigen? Welche Effekte konnten durch die Preissenkung nachhaltig erzielt werden?

Politikerinnen und Politikern werden aus der Sicht des Fahrgastes ihre Wünsche, Lösungen und Anforderungen für den ÖPNV der Zukunft aufzeigen und mit Branchenvertreter*innen gemeinsam diskutieren. Durch das Programm wird Sie Johannes Büchs, Journalist und Fernsehmoderator, führen.

Der Marketingkongress 2022 soll die Bandbreite der Themen im Marketing abbilden und ein Zielbild für die Zukunft der Branche zeichnen helfen. In den Sessions am zweiten Tag des Kongresses diskutieren und erarbeiten die Teilnehmer*innen gemeinsam mit Branchenexpertinnen und -experten Lösungen und Ideen aus der Praxis.

Initiator des Kongresses ist der Ausschuss für Marketing und Kommunikation (AMK). Gastgeber sind in diesem Jahr die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Der Kongress wird gemeinsam mit der VDV-Akademie organisiert.

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